Knut

Middle Kingdom’s King Uther Pendragon

Knut im Frühjahr 2008
K-Wurf (2 Hündinnen/3 Rüden)
nach: Middle Kingdom’s Ivanhoe aus: Ch Middle Kingdom’s Bogey
Wurfdatum: 21.11.2005

Züchter: Michaela Deininger (Middle Kingdom’s Whippets)

Geschwister:
King Richard Lionheart (schwarz/weiß Mantelschecke)
King Leyr (blau mit weißen Abzeichen)
Khazad Khim (blau/weiß Mantelschecke)
Khazad Dhum (schwarz mit weißen Abzeichen)

Zuchtschauergebnisse:

CAC-Zuchtschau 08.09.07: V1 (Zwischenklasse), VDH-Anwartschaft

CAC-Zuchtschau 16.02.08: SG (Offene Klasse)

CACIB München 02.03.08: V2 (Offene Klasse), ResVDH

Landessieger-Zuchtschau 07.06.08: V4 (Offene Klasse)

CAC-Zuchtschau 06.09.08: SG3 (Offene Klasse)

CACIB München 08.03.09: SG3 (Offene Klasse)

Knut erzählt:
Meine Mama hat mich ausgesucht als ich erst zwei Tage alt war. Eigentlich hätte sie sich fast für meine Schwester entschieden, weil Mama gerne ein kleines Mädchen gehabt hätte. Gott sei Dank hatte sie sich das noch mal anders überlegt. Nicht nur, weil ich sonst nicht bei meiner Mama wäre, sondern weil es doch mit zwei Rüden viel einfacher und angenehmer ist. Jesse hätte sicherlich mit einer Schwester an seiner Seite mit allen anderen Rüden Streit angefangen und sich total zum Affen gemacht, wie er das in Gesellschaft von Mädchen immer macht. Dazu später mehr…

Besucht hat Mama mich das erste Mal als ich drei Wochen alt war und dann regelmäßig bis ich mit 9 Wochen mit nach Hause fahren durfte. Ich wurde in eine hellblaue Babydecke gewickelt und meine Züchterin hat mich meiner Mama im Auto auf den Schoß gesetzt. Ich hab fast gar nicht gejammert im Auto. Zuhause fand ich es gleich super. Überall Spielsachen, Kuschelplätzchen usw. Und mein neuer großer Bruder Jesse, der eigentlich mein Cousin ist hat mich ganz herzlich aufgenommen.Als ich ganz klein war haben wir nur gekuschelt. Erst als ich ein bisschen älter wurde haben wir uns dann auch manchmal gestritten. Während meiner Pubertät (die laut Mama höllisch war und ewig gedauert hat) gab’s dann manchmal Ärger. Heute aber sind wir beide mehr oder weniger erwachsen und ich weiß jetzt, dass Jesse der Boss ist. Nach Mama natürlich. Die ist bei uns der unangefochtene Chef. Man hört besser auf sie, sonst gibt’s Stunk. Jesse, Papa und ich wissen das genau. Allerdings liebe ich meine Mama wie nichts auf der Welt und deshalb war von Anfang an klar, dass ich ihr folgen will.

Von der ersten Nacht an schlafe ich im Arm von meiner Mama ein! Ich schlafe grundsätzlich nachts nur bei meiner Mama im Bett und tagsüber möglichst nur auf ihrem Schoß! Ich mag es überhaupt nicht, wenn Mama sagt, ich muss im Hundebett schlafen. Naja, wenn es sein muss krieche ich nachts auch zu Papa unter die Bettdecke. Und notfalls kuschel‘ ich mich am Tag an meinen großen Bruder Jesse.

Meine Lieblingsbeschäftigung ist auch sonst „Schmuuuusen“! Ich mag aber nur „wild schmusen“! So mit Aufeinendraufwerfen und Abschlecken und Ohrenknabbern und Indenhaarenwuscheln und so! Meine besondere Spezialität für Leute die ich ganzganz gerne mag ist der „Feuchte Fuzzi“. Dazu stecke ich meine Zunge so weit es geht in das Ohr der betreffenden Person. Die schreien dann (vor Freude, glaub ich) meistens ganz laut!

Oh, ich kann auch noch viele andere Kunststücke, auch wenn man als richtiger Whippet nicht immer das macht, was die Menschen so grade von einem wollen. Für ein Leckerli mach ich aber Sitz, Platz, Rolle, ein paar kleine Agility-Übungen (draufspringen, durchspringen, drüberspringen…), usw. usw. Meine Mama ist unermüdlich in neue Tricks erfinden! Allerdings hält sie so wie Jesse und ich nix von Dressur. Die Sachen die wir lernen machen alle Spaß und wenn wir eine Übung nicht gerne machen, müssen wir sie nicht machen.

Eigentlich mach ich gerne Übungen mit Mama, aber manchmal (oder meistens) mache ich auch gerne Sachen, die nur mir gefallen…und der Mama gar nicht. Zum Beispiel esse ich gerne Dinge die ich selber finde. Oh, ich mag überhaupt alles was es Essbares gibt! Wirklich alles! Aber am liebsten eben das, was ich im Park und auf der Strasse selber finde. Und wenn die Mama dann auch noch hysterisch „Pfui!“ schreit, schmeckt’s gleich noch besser!

Ich mag außerdem Plüschtiere. Zur Zeit am liebsten meinen Teddy, genannt „Teddy“. Wenn ich mal groß bin, möchte ich Chirurg werden, deshalb übe ich an meinen Kuscheltieren meistens Bauch-OPs. Darum halten die nicht so lange und meine Mama muss die regelmäßig austauschen. Bis jetzt waren meine Lieblingstiere „Stevie Wonder“ und „Ray Charles“, beiden hatte ich als erstes die Augen rausoperiert…

Als ich noch ganz klein war, war ich nicht so sicher was ich mal werden möchte, wenn ich groß bin. Ich hab deshalb eine zeitlang auch immer wieder mal gerne „gegärtnert“. Ich hab dann Zimmerpflanzen ausgebuddelt oder vor der Terrasse Löcher gegraben. Bei Omi und Opi hab ich im Garten mal ganz viele Löcher an einem Tag geschafft. Aber der Opi hat die alle wieder zugeschüttet. Und für Literatur habe ich mich eine Zeitlang auch mal interessiert. Mama mochte es aber nicht so, wenn ich immer die Bücher „gelesen“ habe, die sie für ihre Doktorarbeit braucht.

Jetzt bin ich mir fast sicher, dass meine Zukunft im Showgeschäft liegt. Meine erste Zuchtschau habe ich gleich mit der Note V1 gemeistert und dort auch gleich meine erste Anwartschaft auf den Titel des Deutschen Champion (VDH) eingeheimst. Jesse ist zwar stärker und größer als ich, aber ich sehe offensichtlich besser aus. Die Mädchen werden das auch irgendwann noch merken und sich dann nicht mehr immer nur für Jesse interessieren, der sich vor Frauen immer total hervortut.

Beim Hasenjagen sind Jesse und ich allerdings ein richtiges Team. Ich liebe Häschen! Wenn ich eines sehe muss ich einfach hinterherlaufen. Ich kann dann gar nicht anders, es ist ein innerer Zwang, der mich vorantreibt. Leider bin ich auch schon mal in einem Kaninchenbau stecken geblieben… Mama war tierisch sauer. Sie sagte, ich wäre doch kein Terrier! Und mein teures Elchlederhalsband hab ich dabei auch verloren. (Naja, hab natürlich ein neues gekriegt!).

Einmal haben Jesse und ich ein Kaninchen erwischt. Die sind ja sonst immer so wahnsinnig schnell. Jesse hat es mit den Vorderpfoten festgehalten und ich wollte es mir mal genauer anschauen. Aber wir haben beide nicht so recht gewusst, was wir damit machen sollen, also haben wir es einfach wieder losgelassen und nach Hause gehen lassen. Mit dem Fuchs, den wir vor ein paar Wochen aufgestöbert haben, war’s ähnlich. Erst dachten wir, der wäre auch ein Hund. Wir haben ihn ganz eindeutig aufgefordert mit uns zu spielen. Aber ich glaube, das hat er nicht kapiert. Ich hab ihn dann mal in den Schwanz gebissen (nur ganz leicht!), um zu sehen wie er reagiert, aber das hat auch nix geholfen. Mama ist übrigens immer total sauer, wenn Jesse und ich jagen gehen. Dabei kommen wir immer sofort zurück, wenn das Kaninchen in seinem Bau verschwunden ist, oder wir den Hasen nicht mehr sehen. Jesse und ich sind übrigens noch nie weggelaufen oder (länger als nötig) im Gebüsch oder Wald verschwunden. Ich persönlich hätte viel zu viel Angst, dass die Mama dann ohne uns nach Hause geht und wir sie nicht mehr wieder finden. Deshalb passen wir immer auf, wo sie hingeht und flitzen ganz schnell zurück wenn sie ruft, oder die Richtung wechselt.

OK, bei mir muss sie schon manchmal zweimal rufen. Jesse ist bei uns der Brave und Gehorsame. Ich bin manchmal ein bisschen frech und wild. Aber das macht mich vielleicht auch so liebenswürdig… Meine Omi kriegt jedenfalls immer gar nicht genug von mir! Sie steht auf meinen Charme (ich weiß nicht genau was das ist, aber ich glaube es hat was damit zu tun wie ich rieche…)!

(Stand: Herbst 2007)

5 Antworten auf Knut

  1. Margot Gassenhuber ( Omi ) sagt:

    Hallo Knut Deine Omi liebt Dich und Deinen Bruder Jesse nicht nur weil Ihr so
    gut riecht , sondern weil ich keine liebenswerteren Jungs wie Euch kenne.
    Ich finde Eure neue Seite Suuuuuuuuuupi.
    Bis bald Omi

  2. Tanja sagt:

    Hi süßer Knut
    Das kommt mir doch alles sehr bekannt vor du süßer Kerl.
    Stefanie warum würt der süße den nicht weiter Ausgestllt?
    LG Tanja und Macy

    • Stephanie sagt:

      Liebe Tanja,
      Knut musste leider kastriert werden. Nachdem sein Bruder Jesse wegen schlimmer Prostata-Beschwerden kastriert worden war, war Knut plötzlich unkontrollierbar und ist nicht nur auf fremde Rüden losgegangen sondern auch auf Jesse. Ich konnte ihn nicht mehr von der Leine lassen usw. Weil ich weiterhin meinem Hund ein gewisses Maß an Freiheit zugestehen wollte und auch weiter mit ihm „arbeiten“ wollte, musste ich ihn auch kastrieren lassen. Knut ist seitdem wieder viel „ansprechbarer“, entspannter und unser Rudel kann wieder harmonisch miteinander leben. Das ist mir wichtiger als ihn auf Ausstellungen zu präsentieren.
      LG, Stephanie

  3. Tanja sagt:

    Hi Stephanie
    Ok das wüste ich ja nicht nun drück mir mal die beiden süßen.
    LG Tanja und Macy

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